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Blackwater&CoosBayRy

Anlagenplan

Anlagenplan

Okay, aller guten  Dinge sind Drei! smile
Meine "Blackwater & Coos Bay Railroad Co." war zuerst in Modulen geplant, der Eine oder Andere hat hier noch die Pläne gesehen.
Dann zogen wir ins eigene Haus um, mit einem schönen nur teilrenoviertem Dachgeschoss. Genug Platz für eine Anlage. Nur, für den Plan, den ich entworfen hatte, hätte ich eine Zwischenwand einreissen müssen. Nebenbei wären Büro, Bastelzimmer und Modellbahnzimmer in einem Raum vereint gewesen. Wir (meine Frau und ich) haben uns schliesslich dagegen entschieden.

Hier kommt also nun der dritte (und hoffentlich letzte) Plan meiner Anlage.

Immer noch als "Double-Deck", also in zwei Etagen, dazu ein "Stage Yard" unter einem Flügel der Anlage.
Gegenüber dem Vorgängerentwurf hat es nun ein dargestelltes Loging-Camp.
Kenner amerikanischer Modellbahn werden vielleicht als Kritik einwenden, dass ich hier für eine Schmalspurbahn einfach zu viel Gleise und zu viel Verkehr aufbaue.
Dies mag sein. Aber: die Anlage ist freelanced, also ohne konkretes Vorbild und soll nur eins, nämlich Spass machen.

Die Anlage ist in offener Rahmenbauweise geplant, wobei der Schattenbahnhof von der rechten Ebene abgehängt wird.
Kopfzerbrechen hat mir die obere Ebene gemacht. Mit einer Tiefe von 70 cm an der schmalsten Stelle kann ich wohl kaum ohne Stützen auskommen, es sei denn, ich verbaue Metall. Ich habe mit Querträgern aus handelsüblichen Regalsystemen vom Baumarkt geplant. Diese tragen bis zu 50kg, das müsste reichen.
Des weiteren sieht man auf den Plänen zwei Öffnungen: Der Raum hat ein Fenster (rechts) und eine Tür (links). 
Da meine Göttin dagegen war, das Fenster komplett zuzubauen, habe ich dort etwas Besonderes geplant. Kennt ihr Billy, das Regal von Ikea? Es hat mich auf die Idee gebracht und steht Pate. Unten ohne Boden, dafür mit Rollen an den Seitenwangen, mit Schrauben und Flügelmuttern mit den stationären Teilen verbunden und nur bei Betrieb in Position. 

Coos Bay & Toketee Falls

Hier nun also die untere sichtbare Ebene:
Ich habe, nach einer ersten Vorstellung des Planes in der 0n30conspiracy, mit der Unterstützung von Cyril Durrenberger einiges am Ursprungsplan geändert. Ich musste nun Marshfield in einen kleineren Bereich einpassen. Hierbei hat mir Hans-Joerg aus dem AnyRail-Forum geholfen. Neben dem Lagerhaus der Fruit Coop. liegt neu die Brauerei Duncan.

Mit neun verschiedenen Gleisanschlüssen (Brauerei, Fischereigenossenschaft, Freiladegleis, Obstlagerhaus, vier Schiffsladestellen und Umladung auf Normalspur) sowie Bahnhof und Lokunterhalt ist auch in dem neuen Marshfield genug zu tun, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Alleine die Brauerei benötigt vier verschiedene Güterwagen für gelieferte Kohle (Hoppers), Rohstoffe in Gondolas, sowie Boxcars und Reefers für das Bier und die dazu nötigen Flaschen und Fässer. Bei der Seafood Coop. werden Reefers benötigt. Flatcars werden im Hafen ihr Holz aus dem Sägewerk umladen, Hopper die Kohle aus der "Last Hope Mine" auf Schiffe umladen.

Mit Reefers werden Obst und Gemüse zum Lagerhaus der Fruit Coop  geliefert, in Boxcars werden alle möglichen Waren auf Schiffe umgeladen beziehungsweise von dort gelöscht und abtransportiert.

Reichlich viel zu tun.... smile

Wir befinden uns in Meereshöhe und 94 cm über dem Zimmerboden.

Ein Zug verlässt Marshfield in östlicher Richtung und taucht dann in die Wälder ein, um ins Hinterland hoch zu steigen. Die Strecke nach Florence (dies ist der Schattenbahnhof) geht auch hier ab. Bei "Dead Man's Corner" wird der Toketee Creek auf einem kleinen Trestle überquert, um schon bald danach  Toketee Falls zu erreichen. In diesem kleinen Dorf ist die Sägemühle der grösste Arbeitgeber. Hier kommen täglich Logging cars, Pulpwood cars sowie Flatcars an und werden be- oder entladen.

Die Sägemühle besteht aus der Säge, dem Trockenschuppen, einem Pumpenhaus, dem Maschinenhaus, der Hobelwerkstätte und dem Sägestaubspeicher, wo das Sägemehl bis zum Verkauf gelagert wird. 
Neben einem kleinen Depot für den Passagierverkehr gibt es dann noch ein Lagerhaus und ein Freiladegleis.
Wir sind jetzt 111 cm hoch.

Nach dem Verlasssen von Toketee Falls geht es mit 4% steil bergauf. Die Bahn taucht in die unberührten Wälder ein (um hinter dem Hintergrund von Toketee Falls weiter Höhe für die obere Ebene zu gewinnen).

 

 

 

 

Blackwater & Camp 51

Die obere Ebene:
Wie bei der unteren Ebene beschrieben, taucht ein Zug in einen Tunnel ein, um hinter Toketee Falls und unter dem Fenstermodul Höhe zu gewinnen. Mit dieser notwendigen Höhe erscheint der Zug im Norden (auf der linken Seite) wieder um bald darauf Blackwater zu erreichen. Dabei passiert man noch den Abzweig zum Camp 51 und zur Mine.

In Blackwater angekommen, auf 153 cm über dem Boden, werden Güterzüge wieder verteilt. Auch hier hat es drei Betriebe, die beliefert werden. Wyssman's Oil, Coal, Gas & Ice versorgt die Bürger mit den vier notwendigen Brenn- bzw. Kühlstoffen. Geliefert wird mit Gondolas, Reefers und Tankwagen. Die Scoles Feed & Seed Co.  betreibt ein Lagerhaus sowie eine Viehverladung. Das Vieh wird in Stock Cars verladen, das Getreide in Box Cars abgeholt.

Mooney's Creamery bekommt täglich jeweils einen Reefer mit Milch angeliefert und stellt einen zur Abholung bereit. Zum Schluss hat's hier dann auch noch ein Freiladegleis und einen Lagerschuppen, wo alle möglichen Arten von Waggons mit Waren angeliefert werden können. Zusätzlich ist hier in Blackwater der Umsetzbahnhof für die Logging-Züge vom Camp 51 sowie die Kohle-Züge von der Last Hope Mine, die noch weiter oben in den Bergen liegen.
Die Gleisanlagen befinden sich auf 153 cm Höhe und somit 59 cm über dem darunter liegenden Marshfield.
Zu dem Camp und der Mine geht es zuerst retour, Blackwater ist ja ein Endbahnhof. Schon bald ist der Abzweig erreicht und es geht wieder steil bergan. Die Strecke führt über den Beaver Creek, dann erreicht der Zug Beaver Creek Junction, wo das Gleis zur Last Hope Kohlenmine abzweigt. Das Gleis zum Camp verschwindet im Tunnel, um kurz danach in den Wäldern das  Camp zu erreichen. Hier hat es zwei Gleise sowie ein Abstellgleis für den Materialzug. Die Gleise liegen jetzt bei 166 cm über dem Zimmerboden. Die Mine hat ein Umsetzgleis und ein Lagergleis. Beide, Mine und Camp haben eine einfache Drehscheibe, wo "Hector" und "Hercules" gedreht werden können.

 

Florence (Stage Yard)

Zu guter Letzt der Bereich, den man nicht sieht:
Florence, die fikitve Stadt am anderen Ende der Blackwater, CoosBay & Florence Ry, die als Schattenbahnhof fungiert.
Bei Marshfield Junction, zwischen Marshfield und Toketee Falls, zweigt die Linie nach links in die Wälder ab. Dabei verschwindet sie durch den Hintergrund und führt mit 4.1% Gefälle nach unten. Unterhalb von Marshfield verzweigt sich die Strecke in 3 Gleise (2 zum Abstellen) und anschliessend in 7 Gleise, von denen 6 zum Abstellen von Zugeinheiten genutzt werden können.

Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 67cm, und somit 99cm tiefer als bei Camp 51, der höchsten Stelle.

 

 

Für den Bau der ganzen Anlage habe ich 10 Jahre eingeplant; je 2 Jahre für Blackwater, Marshfield, Camp 51 und Toketee Falls und je 1 Jahr für Florence und das Liftout mit der Mine.

© american-railroad.ch 2014